Ferienvermietung Mallorca – CRES und Porta Holiday präsentieren erste unabhängige Markstudie mit Preisspiegel

Urlaub im Ferienhaus auf Mallorca wird immer beliebter und auch Eigentümer gehen immer mehr dazu über, ihr Haus in Leerstandszeiten an Touristen zu vermieten. Ferienimmobilien werden mittlerweile auch als Kapitalanlage geschätzt, denn die Renditen aus Ferienvermietung sind durchaus attraktiv.

Doch wie viel Einnahmen lassen sich mit dem Haus auf Mallorca verdienen? Das Steinbeis Institut Center for Real Estate Studies (CRES), das seit Jahren den Ferienimmobilienmarkt auf Mallorca untersucht, hat sich im Auftrag der Ferienvermietungsgesellschaft Porta Holiday nun dem Thema Ferienvermietung gewidmet.

Rund 2.300 Online-Angebote der größten Ferienvermieter auf Mallorca wie Porta Holiday, Fincallorca und weiteren Anbietern sowie das Buchungsportal Airbnb wurden hinsichtlich Lage, Ausstattung, Belegungsrate und Preis untersucht. So ermittelten die Wissenschaftler für die Hauptsaison Juli bis September einen inselweiten Durchschnittspreis von rund 51 € pro Person und Nacht.

Inselweit ermittelte CRES einen Durchschnittspreis in der Hochsaison von rund 51 Euro pro Person und Nacht – je nach Region und Ausstattung kann dies jedoch stark variieren, von gut 35 Euro für einfache Häuser im Raum Palma bis hin zu Luxus-Villen im Südwesten für knapp 68 Euro.

Datengrundlage bildeten Angebote mit einer Belegung von vier bis zehn Personen, was bedeutet, dass Urlaubsgäste im Schnitt mindestens 200 Euro pro Nacht für ihr Ferienhaus auf Mallorca bezahlen. Wer nicht an Ferienzeiten gebunden ist und auch die ruhigen Wintermonate auf der Insel schätzt, der wird mit kräftigen Preisabschlägen belohnt, in den Monaten November bis Februar ist die sogenannte Off-Saison, hier können die Preise gut 40% unter den Sommermonaten liegen.

Die Tagespreise sind zum Teil sehr saisonabhängig. Wer auf maximale Rendite geht, sollte von Juni bis September auf jeden Fall vermieten.

Airbnb im Endpreis nicht günstiger

Interessant auch der Vergleich zwischen dem Internetportal Airbnb, das überwiegend private Angebote präsentiert und den klassischen Vermittlungsgesellschaften.

„Auf den ersten Blick liegen die Airbnb Angebote zwischen 10 und 15 Prozent unter dem der Agenturen, doch der tatsächliche Reisepreis ist dann wieder ungefähr gleich, denn bei einer erfolgreichen Buchung erhebt Airbnb eine Buchungsgebühr zwischen 5 und 15 Prozent, was den Preisunterschied wieder ausgleicht. Bei den Ferienvermietungsagenturen sind die angezeigten Preise Endpreise ohne weitere Gebühren.“,

stellt Studienleiter Prof. Wölfle fest. Nicht berücksichtigt wurden bei der Auswertung Kosten für Endreinigung und Stromverbrauch.

Wie bei den Immobilienpreisen auch, ist der Südwesten mit durchschnittlichen Übernachtungspreisen von knapp 59 Euro die teuerste Region auf Mallorca, doch damit endet auch schon die Gemeinsamkeit mit dem Immobilienmarkt. Die am dichtesten bebaute Region der Insel trägt nur 2,6% zum Ferienhausangebot auf Mallorca bei.

Über die Hälfte der angebotenen Ferienhäuser befinden sich in den nördlichen Regionen Mallorcas.

 

Für Porta Holiday Geschäftsführer Ralf Spielvogel dennoch eine wenig überraschende Nachricht:

„Der klassische Ferienhaus-Urlauber auf Mallorca sucht die typisch mallorquinische Finca auf dem Land mit großem Grundstück, das ist im Südwesten nicht leicht zu finden und die hohen Kaufpreise drücken auf die Rendite. Im Norden und Nordosten hingegen sind die Immobilienpreise günstiger und es gibt ein großes Angebot an Immobilien, die sich zur Ferienvermietung eignen. Beide Regionen sind aus Renditeperspektive äußerst attraktiv für Kapitalanleger.“

Die Studie bestätigt, dass mit über 1.000 Angeboten die Regionen Nord und Nordost die stärksten Regionen in der Ferienvermietung sind.

Meer Blick – mehr Geld

Ferienimmobilien mit Meerblick bringen auch höhere Einnahmen in der Ferienvermietung, im Luxussegement beträgt der durchschnittliche Aufschlag für den begehrten Blick aufs Mittelmeer knapp 30%, über alle Kategorien gerechnet noch 13% im Schnitt. Preisabschläge bis zu 21% müssen hingegen Eigentümer hinnehmen, die auf einen Pool verzichten. Bei einfach ausgestatteten Ferienhäusern spielt die Mikrolage eine entscheidende Rolle. Liegt das Haus an einer befahrenen Straße oder in einem belebten Viertel, so beträgt der Preisabschlag im Durchschnitt rund 26%, über alle Kategorien noch 10%. Auch ein Investment in Mobiliar kann sich lohnen, hier beträgt der Aufschlag rund 14%. Internet gehört hingegen zur Standardausstattung, für WLAN in der Urlaubsfinca rechtfertigen sich laut Studie keine Preisaufschläge.

Für einen schönen Blick und gepflegte Ausstattung sind Urlaubsgäste bereit, einen höheren Preis zu bezahlen.

Komplette Studie zum kostenfreien Download: Marktstudie Ferienvermietung Mallorca CRES PortaHoliday 2018

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